Corona und Unfallschadenregulierung

Die ohnehin schon komplizierte Abwicklung eines Verkehrsunfalls selbst bei eindeutiger Schuldfrage wird als Folge der Corona-Krise noch schwieriger.

Beispielsweise können sich Reparaturen durch gestörte Lieferketten oder Mitarbeiterausfall verzögern, viele Zulassungsstellen schließen.

Muss die Möglichkeit einer Notreparatur in Betracht gezogen werden? Wie lange kann ein Mietwagen in Anspruch genommen Bzw. Nutzungsausfallentschädigung verlangt werden? Werden Standkosten erstattet? Muss der Restwert am regionalen Markt oder über eine Restwertbörse im Internet ermittelt werden?

Bitte wenden Sie sich direkt nach einem Unfall an einen Spezialisten, damit berechtigte Ansprüche vollständig und schnell reguliert werden.

WEG Versammlung in Zeiten von Corona

Jede Wohnungseigentümergemeinschaft ist dazu verpflichtet, regelmäßig Eigentümerversammlungen abzuhalten im Rahmen derer die Geschäfte der WEG besprochen, organisiert und durch Beschlüsse geregelt werden.

Aufgrund des nunmehr beschlossenen Kontaktverbots ist jedoch auch die Durchführung von Eigentümerversammlungen nicht mehr möglich, was die Gemeinschaften und deren Verwalter vor schier unlösbare Probleme stellt.

Was ist, wenn in den kommenden Wochen der Verwaltervertrag ausläuft und die Eigentümer noch keinen neuen Verwalter bestellt haben?

Wie können dringende Sanierungsmaßnahmen oder aber die Beseitigung von Schäden am Gemeinschaftseigentum beschlossen werden?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit für die Wohnungseigentümergemeinschaft, Beschlüsse auch im Rahmen eines sogenannten Umlaufverfahrens zu treffen. Diese Möglichkeit dürfte allerdings in vielen Fällen schlichtweg nicht praktikabel sein.

Nach Mitteilung eines führenden Immobilienverbandes will die Bundesregierung jedoch im Laufe dieser Woche eine Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes beschließen, wonach der Verwalter kraft Gesetzes so lange im Amt bleibt, bis durch die Wohnungseigentümer ein neuer Verwalter bestellt wird.

Darüber hinaus soll der beschlossene Wirtschaftsplan der Wohnungseigentümer ebenfalls weitergelten, bis ein neuer Wirtschaftsplan wirksam beschlossen wird.

Entsprechende Neuregelung würde bedeuten, dass der Verwalter weiterhin zur Vertretung der Wohnungseigentümergemeinschaft bevollmächtigt bleibt, auch wenn der ursprünglich abgeschlossene Vertrag zwischenzeitlich ausgelaufen ist. Dies stellt sicher, dass die WEG handlungsfähig bleibt, da der Verwalter im Rahmen seiner Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums alle diejenigen Entscheidungen treffen kann, die zwingend geboten sind.

Mithin bleibt die Wohnungseigentümergemeinschaft handlungsfähig, obwohl sie keine Eigentümerversammlungen durchführen darf.

Gerne berate ich Eigentümer und Verwalter zu allen Fragen betreffend die Wohnungseigentümergemeinschaft.

Coronavirus und Versicherungsrecht

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise sind noch nicht absehbar, es stellen sich vielfältige vertragsrechtliche und versicherungsrechtliche Fragen.

Möglicherweise können Betriebunterbrechungsversicherungen, Betriebsschließungsversicherungen, Ausfallversicherungen bzw. Kreditausfallversicherungen in Anspruch genommen werden.

In neueren Versicherungsverträgen sind Epidemien und Pandemien häufig ausgeschlossen, insbesondere in älteren Betriebsschließungsversicherungen und Ausfallversicherungen ist dies unter Umständen nicht der Fall.

Entscheidend ist jeweils die Risikobeschreibung des jeweiligen Vertrages, nicht jede ablehnende Entscheidung des Versicherers ist zutreffend.

Bitte übersenden Sie uns bei entsprechendem Beratungsbedarf die konkreten allgemeinen Versicherungsbedingungen möglichst per E-Mail oder über unser Online-Formular, damit wir die Sachlage überprüfen und gerne beispielsweise auch per Videotelefonie besprechen können.

Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind derzeit noch nicht absehbar. Um diese möglichst gering zu halten, stehen vielfältige rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung.

Beispielsweise kann Kurzarbeitergeld beantragt werden oder eine Entschädigung sowohl für Praxisinhaber als auch für angestellte Mitarbeiter, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird.

Weiterhin können staatliche Hilfen beantragt und möglicherweise auch Entschädigungen geltend gemacht werden, sollten Aufträge wegen des Coronavirus wegfallen.

Für den Fall, dass Mitarbeiter Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen (laut WHO Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit), müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer schnell reagieren.

Bitte sprechen Sie uns an, sollte Beratungs- oder Vertretungsbedarf bestehen!

Wir sind auch in der Corona-Krise für Sie da!

Sie haben bereits seit 2017 die Möglichkeit, die gesamte Kommunikation mit unserer Kanzlei per Telefon, Videotelefonie und E-Mail zu führen.

Seit dem führen wir unsere Akten elektronisch, sodass ein persönlicher Besuch in unserer Kanzlei auch weiterhin möglich, grundsätzlich aber nicht mehr erforderlich ist.

Unterlagen können Sie uns per Post, per E-Mail und über unser Online-Formular übersenden. Bitte nutzen Sie zur Abgabe von Unterlagen unseren Briefkasten am Haupteingang.

Bitte betreten Sie die Kanzlei aus präventiven Gründen nur dann, wenn Sie zuvor telefonisch oder per E-Mail einen Termin vereinbart haben, bitte halten Sie in diesem Fall einen Mindestabstand von zwei Metern ein.

Bleiben Sie gesund!

Coronavirus und E-Akte

Die Bundesregierung hat am 12.03.2020 dazu aufgerufen, im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen möglichst per Telefon und E-Mail zu korrespondieren.

Diese Möglichkeit bieten wir unseren Mandanten bereits seit 2017 an, da wir seitdem unsere Akten ausschließlich elektronisch führen, was zu einer spürbaren Beschleunigung der Bearbeitung geführt hat.

Selbstverständlich können Sie von dieser Möglichkeit auch weiterhin und unabhängig vom Coronavirus jederzeit Gebrauch machen, ohne dass die Bearbeitung Ihrer Angelegenheit hierdurch in irgendeiner Weise beeinträchtigt würde.

Coronavirus und Reiserecht

Die Corona-Pandemie sorgt für große Verunsicherung bei Reisenden und in der Reisebranche. Reisewarnungen, Einreisebeschränkungen und Ausgangsbeschränkungen bereiten in ihrer rechtlichen Bewertung häufig Schwierigkeiten.

1.) Wann kann ich eine Pauschalreise kostenfrei stornieren?

2.) Bekomme ich mein Geld zurück, wenn ich storniert habe, bevor der Veranstalter die Reise abgesagt hat?

3.) Kann ich die Reise kündigen, wenn ich schon am Urlaubsort bin?

4.) Wie komme ich vom Urlaubsort nach Hause?

5.) Was mache ich, wenn keine Flüge vom Urlaubsort mehr starten?

6.) Kann ich als deutscher Staatsbürger problemlos wieder nach Deutschland einreisen?

7.) Bekomme ich Geld zurück, wenn meine Reise früher abgebrochen wurde?

8.) Wer trägt die Kosten, wenn ich länger am Urlaubsort bleiben muss?

9.) Kann ich Schadenersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit verlangen?

10.) Bekomme ich mein Geld zurück, wenn bei einer Individaulreise der Anbieter die Leistung absagt?

11.) Kann die Fluggesellschaft den Flugpreis verlangen, obwohl für mich ein Einreiseverbot besteht?

12.) Muss ich einen Flug antreten, obwohl ich bei der Einreise mit der Anordnung einer Quarantäne rechnen muss?

13.) Kann ich eine Ausgleichszahlung verlangen, wenn die Fluggesellschaft den Flug annulliert?

14.) Welche Rechte bestehen, wenn eine Busfahrt abgesagt wird?

15.) Ich habe eine Bahnfahrt gebucht. Kann ich die Fahrt noch durchführen?

16.) Kann ich eine Fähre kostenfrei stornieren?

17.) Kann ich ein Hotel/eine Ferienwohnung in Deutschland kostenfrei stornieren?

18.) Der Vermieter verweigert die Rückzahlung und verweist auf höhere Gewalt. Darf er das?

19.) Was gilt, wenn sich das gebuchte Hotel/die Ferienwohnung Ausland befindet?

20.) Kann ich einen Wohnwagen/ein Wohnmobil kostenfrei stornieren?

21.) Muss/sollte ich einen Gutschein annehmen?

22.) Wann übernimmt meine Reiserücktrittsversicherung oder Reiseabbruchversicherung die entstandenen Kosten?

23.) Wer zahlt die Rückholung durch die Bundesregierung?

Bitte sprechen Sie uns an, sollten sich für Sie im Zusammenhang mit Ihrer Reise diese oder andere Fragen stellen!

Coronavirus und Arbeitsrecht

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie werden mit steigenden Fallzahlen nach und nach alle Lebensbereiche betreffen und somit beispielsweise auch das Arbeitsleben.

Wir informieren Sie gerne darüber, welche arbeitsrechtlichen Folgen sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus der besonderen gesundheitlichen Gefahrenlage ergeben.

Häufig herrscht beispielsweise Unklarheit darüber, ob dem Arbeitnehmer ein Anspruch auf Arbeit im Home-Office bzw. auf Vergütung zusteht, wenn der Arbeitgeber wegen Corona von der Arbeit freistellt. Gilt bei einer Coronaviruserkrankung der übliche Anspruch auf Entgeltfortzahlung? Wie verhält es sich, wenn lediglich der Verdacht auf eine Ansteckung vorliegt? Besteht während einer Quarantäne Arbeitspflicht?

Coronavirus und Gesundheitsvorsorge

Bitte betreten Sie die Kanzlei nicht, wenn Sie in den letzten 14 Tagen in Italien, Österreich oder der Schweiz waren oder erkältet sind. In diesen Fällen nehmen Sie bitte telefonisch (06431/219319) oder per E-Mail (office@kanzlei-markus-bittner.de) Kontakt mit uns auf.

In allen anderen Fällen halten Sie bitte einen Sicherheitsabstand von mindestens 1 bis 2 Meter ein.