Wer verdächtigt wird, eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben, läuft Gefahr, seine Ausgangslage im Ermittlungsverfahren zu verschlechtern, wenn er gegenüber den Ermittlungsbehörden Angaben zur Sache macht.

Jeder Beschuldigte sollte sich daher zunächst auf sein Recht berufen, die Aussage zu verweigern und sich umgehend an einen Verteidiger seines Vertrauens wenden, um mit diesem die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Auch als Opfer einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit sollte man zur Wahrung seiner Rechte anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Unser Leistungsspektrum im Strafrecht umfasst

  • die Vertretung von Jugendlichen und Erwachsenen als Opfer und Täter von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
  • die Vertretung im polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren
  • die Vertretung vor Gericht als Strafverteidiger und Pflichtverteidiger
  • die Tätigkeit als Nebenklagevertreter
  • die Tätigkeit als Zeugenbeistand
  • Opferhilfe (Unterstützung von Opfern von Straften, Angehörigen und Zeugen)
  • Täter-Opfer-Ausgleich

Rechtsanwalt Markus Bittner berät und vertritt in Strafsachen mit verkehrsrechtlichem Bezug, Rechtsanwältin Laura Quarta berät und vertritt in allgemeinen Strafsachen sowie in Strafsachen mit verkehrsrechtlichem Bezug.

Ihr Rechtsanwälte:

Aktuelle Beiträge zum Strafrecht:

BGH zum Täter-Opfer-Ausgleich an Hinterbliebene

Ein Täter-Opfer-Ausgleich im Strafrecht ist nicht möglich, wenn das Opfer verstorben ist. Eine Ausgleichszahlung an die Angehörigen kann daher keine Strafmilderung für den Täter eines vollendeten Tötungsdelikts begründen, entschied der BGH mit nun veröffentlichtem Beschluss vom 06.06.2018 (Az. 4 StR 144/18).

39. ADAC Juristen Congress Bremen 2018

Rechtsanwalt Markus Bittner nimmt vom 20. bis zum 22.09.2018 an dem 39. ADAC Juristen Congress in Bremen teil. Themen sind unter anderem „Aktuelle Rechtsfragen des Autokaufs“, „Das strafrechtliche Fahrverbot neuer Prägung“ sowie „Der Anspruchsübergang im Personenschadensrecht“.

BGH: Kein sexueller Missbrauch von Kindern bei bloßem Ausziehen eines Kindes

Das bloße Ausziehen eines Kindes stellt keinen strafbaren sexuellen Missbrauch von Kindern gemäß § 176 Abs. 1 StGB dar. Denn das Ausziehen eines Kindes stellt regelmäßig keine sexuelle Handlung am Körper des Kindes dar. Dies hat der Bundesgerichtshof in seinem Beschluss vom 23.02.2017 (1 StR 627/16) entschieden.