Wer verdächtigt wird, eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben, läuft Gefahr, seine Ausgangslage im Ermittlungsverfahren zu verschlechtern, wenn er gegenüber den Ermittlungsbehörden Angaben zur Sache macht.

Jeder Beschuldigte sollte sich daher zunächst auf sein Recht berufen, die Aussage zu verweigern und sich umgehend an einen Verteidiger seines Vertrauens wenden, um mit diesem die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Auch als Opfer einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit sollte man zur Wahrung seiner Rechte anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Unser Leistungsspektrum im Strafrecht umfasst

  • die Vertretung von Jugendlichen und Erwachsenen als Opfer und Täter von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
  • die Vertretung im polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren
  • die Vertretung vor Gericht als Strafverteidiger und Pflichtverteidiger
  • die Tätigkeit als Nebenklagevertreter
  • die Tätigkeit als Zeugenbeistand
  • Opferhilfe (Unterstützung von Opfern von Straften, Angehörigen und Zeugen)
  • Täter-Opfer-Ausgleich

Rechtsanwalt Markus Bittner berät und vertritt in Strafsachen mit verkehrsrechtlichem Bezug, Rechtsanwältin Laura Quarta berät und vertritt in allen Strafsachen.

Ihr Rechtsanwälte:

Aktuelle Beiträge zum Strafrecht:

E-Scooter sind Kraffahrzeuge – absolute Fahruntüchtigkeit ab 1,1 Promille

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat mit Beschluss vom 24.07.2020 zu dem Az. 205 StRR 216/20 festgestellt, dass E-Scooter als Kraftfahrzeuge einzustufen sind. Somit gilt in Bayern auch insoweit die Grenze von 1,1 Promille (BAK) für die absolute Fahruntüchtigkeit, der Regelfall des § 69 Abs. 2 Nr. 2 StGB ist anzunehmen. Das LG Halle wiederum ist […]

Reform zu § 261 StGB ( Geldwäsche)

Von Geldwäsche spricht man, wenn illegal erworbenes Geld in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust wird, um dessen Herkunft zu verschleiern. Dass der Tatbestand bisher an bestimmte Vortaten geknüpft ist, deren Nachweis oft schwierig ist, blockiert in vielen Fällen die Verfolgung der Täter. Nach einem neuen Gesetzentwurf zur Geldwäsche soll für eine Strafbarkeit nach § 261 StGB künftig […]

Zahlt die Rechtsschutzversicherung in Strafsachen ?

Zusammengefasst lässt sich sagen: Rechtsschutz besteht nie bei Verbrechen, d.h. bei Taten, die im Mindestmaß mit Freiheitsstrafe von einem Jahr oder mehr bedroht sind, ansonsten abhängig davon, ob Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorgeworfen wird, und ob es um ein Straßenverkehrsdelikt geht oder nicht. Im Verkehrsstrafrecht übernimmt die Rechtsschutzversicherung grundsätzlich die Kosten für die Verteidigung bei fahrlässigen […]